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Welche Ausbildung im Handwerk passt zu mir?

13. Juli 2023

Der Schulabschluss ist in der Tasche und mit dem Start ins Berufsleben steht schon der nächste große Schritt an. Jetzt stellt sich die Frage: Welche Ausbildung passt zu mir? Besonders gute Aussichten bietet das Handwerk. Zum einen werden händeringend Fachkräfte gesucht, zum anderen gibt es viele abwechslungsreiche Berufe. In Unterfranken gibt es rund 130 Ausbildungsberufe im Handwerk. Vertreten sind unter anderem Friseur, Mechatroniker, Bäcker und Elektriker.

Aber wie findet man bei der Auswahl die richtige Ausbildung im Handwerk? Wir geben Tipps, welcher Job zu welchen Vorlieben und Talenten passt.

Ausbildung im Handwerk verlangt Körpereinsatz

Grundvoraussetzung für eine Ausbildung zum Handwerker oder zur Handwerkerin ist, dass man gerne körperlich arbeitet. In der Regel muss man im Handwerk anpacken können. Es wird geschraubt, gelötet, gezeichnet, gelenkt und gesteuert. Im Handwerk gibt es zwar auch kaufmännische Berufe, jedoch setzt die Mehrheit der Ausbildungen auf Körpereinsatz. Dementsprechend sollten angehende Auszubildende Spaß daran haben, etwas mit ihren Händen zu schaffen.

Und weil die Auftragsbücher der Handwerker gut gefüllt sind, sind Auszubildende stark gefragt. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind so gut wie nie. 

Ausbildung im Handwerk: Interessen und Talente geben Richtung vor

Einen Job übt man für viele Jahrzehnte seines Lebens aus. Dementsprechend sollte er auch Spaß machen. Die Ausbildung im Handwerk sollte deshalb unbedingt den eigenen Interessen entsprechen. Wenn angehende Auszubildende sich bereits für bestimmte Bereiche begeistern wie Maschinen, Architektur oder Gesundheit, können sie gezielt in den Branchen suchen. Mögliche Ausbildungsberufe wären für die genannten Beispiele Maschinen- und Anlagenführer, Trockenbaumonteur und Kosmetiker.

Wenn der Berufswunsch noch nicht so konkret ist, sollten sich Auszubildende auf die eigenen Vorlieben und Talente konzentrieren. Sind sie eher kreativ oder technisch begabt? Gehen sie gerne Aktivitäten drinnen oder draußen nach? Arbeiten sie lieber mit anderen Menschen oder alleine? Liegt ihnen schwere körperliche Arbeit oder sollte es weniger Gewicht sein? 

Beispiele für Ausbildungen im Handwerk

Der angehende Azubi Thomas ist gerne draußen und technisch interessiert. Außerdem tüftelt er oft an Maschinen und Geräten. Kundenkontakt möchte er im Job später lieber weniger haben sowie einen Mix aus Arbeiten alleine und im Team. Dementsprechend würden sich für ihn Ausbildungen zum Baugeräteführer, Brunnenbauer oder Maurer anbieten. 

Bonnie geht es ähnlich wie Thomas, aber sie möchte lieber einer Indoor-Tätigkeit nachgehen. Deshalb sollte sich Bonnie mit Ausbildungen wie Chirurgiemechanikerin, Mechatronikerin, Elektronikerin oder Feinoptikerin auseinandersetzen.

Schließlich ist da noch Mika. Anders als Thomas und Bonnie ist Mika eher künstlerisch veranlagt und liebt es, mit vielen neuen Menschen zusammenzuarbeiten. Dementsprechend wären Änderungsschneiderin, Maskenbildnerin oder Konditorin interessante Ausbildungen im Handwerk.

Beliebte Ausbildungen im Handwerk

Eine weitere Möglichkeit, um die perfekte Ausbildung zum Handwerker oder zur Handwerkerin zu finden, ist ein Blick auf die Beliebtheit. Denn auch im Handwerk gibt es Jobs, die gefragter sind als andere. Laut des Bundesinstituts für Berufsbildung sind die Ausbildungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker, Elektroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Friseur besonders gefragt. 

Dennoch lohnt es sich, auch die unbekannteren Ausbildungen unter die Lupe zu nehmen. So finden Auszubildende am Ende ihren Traumberuf im Handwerk.

 

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